Ihr Standort: Startseite
Modulbauweise in Stahl oder Aluminium
- Der Kunde hat die Wahl: extrem robust oder nutzlastoptimiert
- Transporteffizienz mit dem richtigen Kippbrückenmaß
- Leichter und betriebssicher mit DLO-Achsen
- Alles aus einer Hand – Stahlbau, Hydraulik, Elektronik
Das Credo in der Transportwelt heißt Nutzlast, um Ressourcen und Energie zu sparen - das gilt auch für Kipperfahrzeuge, die überwiegend auf öffentlichen Straßen rollen. Im Mittelpunkt steht vor allem der Sattelkipper: Er bietet bei einfachen Transportbedingungen die höhere Produktivität, im Vergleich zu Gliederzügen ist er die nutzlast- und volumenstarke Alternative. Der Trend weist eindeutig in Richtung gewichtsoptimierter Fahrzeuge, die mehr Nutzlast bieten, aber noch immer universell einsetzbar sind.
Mit der neuen Generation Sattelkipper erfüllt MEILLER die Kundenanforderungen von heute und morgen. Leer bringen sie je nach Typ ca. eine halbe Tonne weniger als ihre Vorgänger auf die Waage, das reduzierte Eigengewicht geht keineswegs zulasten der typischen MEILLER-Stärken: Robustheit, Zuverlässigkeit und Verschleißfestigkeit. Die neuen Kippauflieger des Münchner Unternehmens rollen auf einem neu entwickelten, gewichtsoptimierten Stahlchassis. Wahlweise erhält der Kunde einsatzgerechte Stahl- oder Aluminiummulden.
Mit einer Stahl-Halfpipe-Mulde wird der neue Dreiachs-Auflieger zum Alleskönner. Das Fahrgestell trägt Materialstärke dort, wo es gebraucht wird – akribisch konstruiert nach dem FEM-Verfahren (=Finite Elemente-Methode). Am Rahmenkopf, an den Ecken und an der Gegenplatte werden rund 220 Kilogramm gespart, im Bereich der Schüttguttransporte schon eine Welt. Der Kunde muss für den Alltag keine Nachteile befürchten: Entscheidend für die Solidität sind Anzahl und Positionierung der Querträger – hier geht der Münchner Hersteller keine Kompromisse ein. „Bei der Mulde sparen wir rund 280 Kilogramm“, erklärt Konstrukteur Peter Hammers, „unser neuer Stahl-Allrounder wird eine halbe Tonne leichter“. Die Kippbrücke sitzt jetzt 80 Millimeter tiefer im Rahmen, der niedrigere Schwerpunkt des Fahrzeugs sorgt für bessere Fahreigenschaften. Die Mulde selbst wartet dreiteilig und überlappend geschweißt mit Wandstärken von vier Millimeter für die Seitenwand und fünf Millimeter am Boden auf - gefertigt in hoch vergütetem Stahlblech der Güte HB 450. Die Kippwelle wird so robust ausgelegt wie eh und je, die Hydraulikpresse von MEILLER braucht keine Diät: Das leistungsfähige Hochdrucksystem ist der Leichtathlet der Branche.
Gewicht gespart wird mit einem optionalen Bedienstand aus Aluminium. Der Arbeitsscheinwerfer im Heck sitzt jetzt gut geschützt bündig in der Hecktraverse des Rahmens. Der Kunde wählt aus dem vollen Sortiment unterschiedlicher Rückwandausführungen, von der Pendelrückwand mit zwangsgesteuertem Zangenverschluss bis zur hydraulisch öffnenden Heckklappe. So konzipiert geht der MEILLER-Auflieger für seinen Betreiber durch dick und dünn, und das für ein langes Nutzfahrzeugleben.
Auf den Vergleich kommt es an
Offiziell heißen die neuen, wie die alten Sattelkipper MHPS, das Kürzel steht für MEILLER Hinterkipper Pipe-Mulde Stahlsattel. Vergleiche mit Wettbewerbern scheuen die Münchner nicht, auch wenn so mancher dieser Sattelkipper mit sagenhaften Fliegengewichten wirbt. „Wir sparen bei den Materialstärken mit Augenmaß“, entgegnet Uwe Meißner mit Blick auf die Wettbewerbsprodukte. Ein Langzeit-Praxistest der Münchner ergab, dass der Verschleiß an kritischen Stellen im Heck durchschnittlich einen Millimeter Stahl der Güte HB450 pro Jahr beträgt. Deshalb hält der Technikchef der Münchner Fahrzeuggewichte von weniger als fünf Tonnen für dreiachsige Kippauflieger für unrealistisch. Gleichzeitig rät er, bei einem gründlichen Vergleich von Wettbewerbsprodukten die Ausstattung der Auflieger mit einzubeziehen und an die Bedürfnisse der Applikation anzupassen. Stützen, Bedienstand, unterschiedliche Räder kosten oder sparen Nutzlast, werden nicht überall in gleicher Qualität montiert.
Die Größe der Mulde macht oft den Unterschied, hier werden es schnell 500 Kilogramm Mehr- oder Mindergewicht. Wobei Meißner empfiehlt, auf eine maßgerechte Kapazität zu achten: „Bei mehr als 20 Kubikmeter fährt man „on road“ viel Leergewicht spazieren“. Dem Widerspruch kommt man mit einer einfachen Rechnung auf die Spur: Wer Bitumen, ein Schüttgut mit mittlerem spezifischem Gewicht fährt, erreicht mit einem betont leichten Fahrzeug schon mit 17 Kubikmetern Ladung die magische 40-Tonnen-Marke. Die Gegenrechnung mit nassem Sand zeigt: zur Verfügung stehende 22 Kubikmeter einer Mulde können nicht genutzt werden – der Sattelzug wäre mit 44 Tonnen hoffnungslos überladen. Gegen unnötig hohe Bordwände spricht auch die Fallhöhe des Transportguts, die den Prallverschleiß der Mulde erhöht.
Konsequent auf Nutzlast optimiert bringt der neue MEILLER MHPS mit Halfpipe aus Stahl ca. 5.450 Kilogramm auf die Waage. Optional rollt er dann auf Aluminium-Rädern, besitzt Aluminium-Luftbehälter und Scheibenbremsen.
Leichter und betriebssicher mit DLO-Achsen
MEILLER rüstet die Fahrwerke der neuen Kippsattelauflieger serienmäßig mit für den Baubetrieb spezialisierten DLO-Achsen (Direkt-Luft-Achsen mit oben liegender Feder) aus. Damit beugt der Praktiker den bekannten Problemen auf der Baustelle vor: Gerade die Luftfederbälge der letzten Auflieger-Achse bekommen das harte Baugeschäft zu spüren – unliebsam und teuer ist der Kontakt mit Straßenfertigern oder Schüttkegeln. Luftfederbälge die im Gelände von Steinen beschädigt werden, zählen zu den alltäglichen Schäden. Damit macht MEILLER jetzt Schluss – die DLO-Achsen schaffen hier Abhilfe.
Die Besonderheit der Konstruktion liegt in der Anordnung des Luftfederbalgs. Dank kürzerer Lenkerfedern reduzieren sich die Schwingungen des Aufbaus und verbessern so die Fahreigenschaften des Zuges. Eine höhere Standfestigkeit beim Abkippen wird mit der Steifigkeit der kürzeren Feder und in Verbindung mit der automatischen Blockabsenkung der Rollbälge erreicht. Weder die Bremszylinder, noch Stoßdämpfer und Luftfederglocke ragen über den Radschatten nach hinten hinaus. Bei allen Qualitäten spart die DLO-Achse, die wahlweise mit Trommel- und Scheibenbremsen konfektioniert werden kann, noch Gewicht – immerhin 24 Kilogramm pro Achsaggregat mehr Nutzlast schreibt der Kunde seinem neuen MEILLER-Auflieger gut.
Stahlbau, Hydraulik und Elektronik aus einer Hand
Die Marke MEILLER und das 1850 gegründete Familienunternehmen F. X. MEILLER Fahrzeug- und Maschinenfabrik-GmbH & Co KG stehen für qualitativ hochwertige Produkte mit hohem Kundennutzen. Das Münchner Unternehmen bedient die Bau- und Entsorgungsbranche mit einer breiten Palette von Kippfahrzeugen, Abroll- und Absetzkippern sowie innovativen Hydrauliksystemen. Der Kunde erhält Stahlbau, Hydraulik und Steuerungselektronik aus einer Hand – die optimale Abstimmung der Komponenten garantiert die Effizienz der MEILLER-Produkte und ihre Lebensdauer. In vier Werken in Europa und mit innovativen Fertigungsverfahren entstehen Premium-Produkte. Ihre Qualität trägt nur einen Namen – made by MEILLER.
Meiller-Stand zieht internationales Publikum an[mehr]

Im Rahmen der jährlich stattfindenden Branchenschau konnte die aktuelle Vorführf[mehr]

Launch des neuen 8x2 DAF-Trucks mit Meiller-Abrollkipper[mehr]

Echte Bauprofis treffen sich von 21. bis 24. März im Wirtschaftspark Enns/Hafe[mehr]

MEILLER-Abrollkipper für die Mercedes-Benz Sternfahrt[mehr]

Meiller Vostok liefert 304 Einheiten nach Sibirien[mehr]

Meiller beim Finale der MAN Trucknology Roadshow 2011[mehr]
