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Optimistischer Auftritt als Marktführer für Kippaufbauten mit insgesamt 28 Exponaten am MEILLER-Stand, Freigelände F6.605/2, und bei Europas führenden Lkw-Herstellern
i.s.a.r.-control – die neue innovative Kipperbedienung
Meilensteine in Richtung Ladungssicherung – neue MEILLER-Planensysteme für Kippfahrzeuge
Premiere: Neuer Kurzsattel als wirtschaftliche Alternative
Nutzlastgewinn für Dreiseitenkipper mit neuen Aluminium-Bordwänden
Mit insgesamt 28 Exponaten auf der Weltleitmesse Bauma 2010 demonstriert der Fahrzeug- und Aufbauhersteller F.X. MEILLER seine Stärke und behauptet seine Stellung als internationaler Marktführer (im Segment der Kippfahrzeuge). Das Münchner Unternehmen erwirtschaftet rund 70 Prozent seines Umsatzes mit Produkten für die Bauwirtschaft, schon diese Tatsache erklärt die überragende Bedeutung der Messe Bauma für die Marke MEILLER. Das Unternehmen präsentiert seinen Besuchern auf ca. 1.000 Quadratmetern Standfläche mit 14 Fahrzeugen und Aufbauten Innovationen aus dem breiten Spektrum seiner Produktpalette. Auch die großen Lkw-Marken schätzen die enge Zusammenarbeit mit den Münchner Kipperspezialisten, die sie mit MEILLER-Aufbauten und –Ausrüstungen auf ihren Messeständen unterstreichen. Am MEILLER-Stand erwartet die Besucher ein Feuerwerk an Innovationen: Die MEILLER-Techniker haben die Zeit der Krise genutzt, um das gesamte Produktprogramm des Unternehmens gründlich zu überarbeiten.
Auch MEILLER vermochte sich nicht den Auswirkungen der Krise der Nutzfahrzeugbranche zu entziehen. Starke Einbrüche in einigen Produktgruppen sind vor allem in den osteuropäischen Ländern zu verzeichnen, wo MEILLER in den letzten Jahren noch bedeutende Exporterfolge verbuchen konnte. Vergleichsweise rege entwickeln sich hingegen die Inlandsgeschäfte, hier besonders in der Entsorgungsbranche. Für das Jahr 2010 rechnet MEILLER wieder mit einem moderaten Wachstum der Produktion. Noch beherrschen große Kapazitäten in den Fuhrparks und Lagerbestandsabbau bei den Herstellern das Bild - die Unternehmen investieren nur zurückhaltend in Neufahrzeuge. Dies gilt für alle Märkte – ganz besonders aber in den stark betroffenen Exportländern. Auch im Jahr 2011 wird man aus heutiger Sicht nicht an die Erfolge der vergangenen Boomjahre anknüpfen können. Dieser schwierigen Phase stellt sich MEILLER mit weiter optimierten Produkten und Prozessen. Der Werksumbau im Stammwerk München ist zu großen Teilen vollzogen, der Kunde profitiert von besserer Leistung und Qualität. Das gesamte Produktportfolio wurde mit zahlreichen Innovationen aufgewertet, sie tragen zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit und Sicherheit der MEILLER-Produkte bei.
Kipperbedienung per i.s.a.r.-control
Mit der neuen Kipperbedienung i.s.a.r.-control vollzieht MEILLER einen großen Schritt in Richtung Zukunft. Statt wie bisher die üblichen Kippgeberventile links neben dem Fahrersitz zu bedienen, nimmt der Kipperfahrer jetzt seine neue signalgelbe Fernbedienung zur Hand. Per Knopfdruck steuert er im Radius von bis zu 10 m um das Fahrzeug sämtliche Funktionen. Die Befehle für die Hydraulik erfolgen absolut sicher und störungsfrei per hoch modernen Digitalfunk im Industrie-Bluetooth-Standard. Vollkommen flexibel ist dabei die Positionierung des handlich robusten Bedienteils, die Fahrer werden es schätzen – vorbei die Zeiten knapper Einbauverhältnisse in knapp geschnittenen Fahrerhäusern, wo das Abkippen teils nur mit geöffneter Fahrertür möglich war. Die Bedienlogik der gelben Fernbedienung ist einfach, die großen und klar gekennzeichneten Tasten lassen sich auch mit Arbeitshandschuh zielsicher drücken. Die Funktionen für den Anhänger und automatische Bordmatik-Bordwände sind bereits integriert. Auch die Absetz- und Abrollaufbauten von Meiller profitieren besonders von der i.s.a.r.-control-Fernsteuerung, da der Fahrer mit der Fernbedienung außerhalb möglicher Gefahrenzonen bedienen kann.
Mehr Sicherheit mit Elektronik
Die vernetzte Elektronik erhöht nicht nur den Bedienkomfort, sondern auch die Kippsicherheit der Fahrzeuge. Der Abgleich des Drucksensors und des Kippwinkels beispielsweise ermittelt den Ladezustand und die momentane Lage des Kippers. Noch bevor Gefahr entsteht, bei klebriger Lehmladung beispielsweise, rüttelt ein spezielles Kippventil mit hochfrequentem Öffnen und Schließen die Ladebrücke und löst das Ladegut frühzeitig von den Wänden. Und mit der neuen Elektronik darf die Brücke (mit Billigung der Berufsgenossenschaft!) wieder ohne konstante Tasten- oder Ventilbedienung gesenkt werden. Die neue Lösung sieht einen Sicherheitsraum unter der Brücke vor, der sich erst schließt, wenn sich das Fahrzeug in Bewegung setzt. Ebenfalls ausgeschlossen wird das Fahren mit angehobener Brücke – im Fahrbetrieb verharrt die Hydraulik immer in Senkstellung.
Neue MEILLER-Planensysteme für Kippfahrzeuge
Der Marktführer für Kippfahrzeuge fokussiert zur Bauma das Thema Ladungssicherung für Schüttgutfahrzeuge, das international an Aktualität zunimmt. In Deutschland schreibt der Paragraph 21 der Straßenverkehrsordnung die Sicherung von Lkw-Ladungen vor. Im Schadensfall kommen fehlende Planen für Kipper teuer zu stehen. Konnten bisher angebotene Systeme nur bedingt überzeugen, so bietet MEILLER jetzt für alle Dreiseiten- und Hinterkipper ein ganzes Programm an funktionsoptimierten Schiebe- und Rollplanensysteme an. Der Kunde hat die Wahl zwischen seitlichen Rollplanen und einem Schiebeplanensystem an der Stirnwand, zwischen einfachem manuellem Kurbeltrieb und elektromotorischer Bedienung. „Zeit ist Geld“, geben die MEILLER-Techniker zu bedenken und raten zum motorischen Antrieb. Damit lässt sich die Umlaufgeschwindigkeit des Kippers erhöhen, der Fahrer wird motiviert, sein Planensystem stets zu nutzen. Natürlich lassen sich die elektromotorischen Systeme per i.s.a.r.-control steuern, auch ganz ohne körperlichen Einsatz. Zudem werden Bedienungsfehler verhindert: Eine Sensorik kann darüber wachen, dass vor jedem Kippvorgang vollständig abgeplant wird.
Für planengesicherte Kipperbrücken sprechen übrigens deutlich verbesserte Kraftstoffverbrauchswerte, wie jüngste Tests der Nutzfahrzeughersteller ergaben. Die Aerodynamik der Kippbrücken verbessert sich im geschlossen Zustand ganz erheblich. Experten der Branche sprechen von mindestens 12 Prozent geringerem Treibstoffverbrauch, der im Windkanal ermittelt wurde. Generell spricht für die MEILLER-Planen das Argument „alles aus einer Hand“, wie Uwe Meißner, der Geschäftsführer Technik und Produktion der F.X. MEILLER Fahrzeug- und Maschinenfabrik betont: „Wir akzeptieren keine Kompromisse zu Lasten der Kunden.“
Neue MEILLER-Hinterkipper-Generation
Die Hinterkipper-Kunden bedient MEILLER mit einen modularen Baukastensystem. Das stabile Rückgrat ist stets der Hilfsrahmen, mit robusten Kipplagern und einer leistungsfähigen Kipphydraulik zeigt auch der Hinterkipper typische MEILLER-Qualitäten. Der Baukasten enthält verschiedene Brückenkonzepte, von der gewichtsoptimierten Halfpipe über die klassische Kastenmulde bis zum Heavy-Duty-Muldenkipper. Der Kunde darf bei MEILLER exakt abgestimmte Transportlösungen erwarten. Beispielsweise raten die Techniker beim Dreiachskipper zu einer geraden Rückwand, um so eine optimale Achslastverteilung zu gewährleisten. Der Vierachser fährt mit schräger Rückwand besser, so werden die Vorderachsen besser belastet. Der Einsatz entscheidet über das Rückwandkonzept, MEILLER hält für seine Kunden ein ganzes Programm vor – die außen liegende schmutzunempfindliche Rückwand oder die innen liegende, für den Straßenfertiger geeignete, mit Pendelbetrieb und Klauenverschluss oder ein hydraulisches System für das barrierefreie Abkippen. Diese Rückwand schließt beim Absenken der Kippbrücke automatisch, ganz ohne Nebenantrieb. Und trägt so zur Kraftstoffersparnis bei – bei hoher Kippfrequenz schon ein beachtlicher Beitrag. Eine geteilte Rückwand empfiehlt sich für den Durchfluss grober Schüttgüter. Der untere Teil wird zur Schüttschurre mit längerer Abrisskante, die Rückwand hält Abstand zum Schüttgutberg, das Unterteil klappt ein und verhindert die Verschmutzung der Straße. Diese Rückwandkonzepte stehen natürlich auch für die klassischen Heavy-Duty-Kipper zur Verfügung.
Zur Gewichtsoptimierung wird hochwertigstes Verschleißblech, für Boden und Seitenwände serienmäßig die Stahlgüte VS120 (450 HB Brinellhärte), verwendet. Je nach Einsatz wählt der Kunde zwischen verschiedenen Wandstärken. MEILLER bietet für jeden Einsatzfall die praxisgerechte Lösung.
Premiere: Neuer Kurzsattel-Auflieger
Zur Bauma ergänzt ein zweiachsiger Halfpipe-Auflieger das MEILLER-Sattelprogramm. Das mit einer zweiachsigen Zugmaschine betriebene Transportkonzept ist die wirtschaftliche Alternative zum klassischen Vierachser und zum Kipper-Gliederzug. Das gesetzlich zulässige Gesamtgewicht von 38 Tonnen und das geringe Eigengewicht ermöglichen im Straßenbetrieb hohe Nutzlastwerte. Der vierachsige, rund 11 Meter lange Sattelzug überzeugt mit einfachen Fahreigenschaften und auf der Baustelle mit guter Wendigkeit, der lange Radstand des Aufliegers sorgt stets für optimale Achslastverteilung. Als maßgeschneiderte Transportlösung wird der Kunde mit dem reichhaltigen Ausstattungspaket, wie es für alle MEILLER-Hinterkipper geboten wird, bedient.
Nutzlastgewinn mit Airlight-Direct-Achsen
MEILLER rüstet seine bewährten Kippsattelauflieger exklusiv mit neuen, für den Baubetrieb spezialisierten Achsen aus. Der Praktiker kennt die Probleme: Besonders die Luftfederbälge der letzten Auflieger-Achse bekommen das harte Baugeschäft zu spüren – unliebsam und teuer ist der Kontakt mit den Straßenfertigern. Bremszylinder, die im Gelände von Steinen beschädigt werden, zählen zu den alltäglichen Schäden. Damit macht Meiller jetzt Schluss – die neue „Airlight-Direct-Achsen“ schaffen hier Abhilfe.
Die Besonderheit der Konstruktion liegt in der Anordnung des Luftfederbalgs. Der sitzt direkt oberhalb des Achsrohrs, überragt das Rad nicht nach hinten und trägt die komplette Achslast. Die Fahreigenschaften gewinnen durch die reduzierte Beschleunigung des Wagenbodens, weniger Stöße werden an die Sattelzugmaschine eingeleitet. Weder die Bremszylinder, noch Stoßdämpfer und Luftbälge ragen über den Radschatten hinaus. Bei allen Qualitäten spart die Airlight-Direct-Achse Gewicht – immerhin 30 Kilogramm mehr Nutzlast pro Achse schreibt der Kunde seinem Meiller-Auflieger gut.
Die Alternative Aluminiumwände
Das Credo heißt Nutzlast, um Ressourcen und Energie zu sparen. Die MEILLER-Techniker haben die Fahrzeug-Eigengewichte im Fokus, um die Fahrzeugkonzepte zu optimieren. „Aber nicht um jeden Preis“, erklärt Uwe Meißner, „die Solidität und die Langzeitqualität darf nicht auf der Strecke bleiben.“ Die Münchner bieten jetzt mit neuen Aluminiumbordwänden für ihre Dreiseitenkipper eine stabile Alternative, die zu einem Nutzlastgewinn von etwa 250 Kilogramm führt. Dafür zeichnet zum einen das Material verantwortlich, das über eine außerordentliche Zugfähigkeit verfügt. Zum anderen sitzt die Materialstärke der Wände dort, wo sie benötigt wird – sie nimmt von oben nach unten zu. Die Leichtbau-Wände mit gleicher Klappkinematik werden für Drei- und Vierachskipper, aber auch für Zentralachs-Kippanhänger angeboten.
Kommunalhydraulik für Baufahrzeuge
Mit der Zweikreis-Kommunalhydraulik-Anlage von Meiller wird jedes konventionelle Kipperfahrzeug zum Spezialisten für kommunale Dienstleistungen. Ein Hydrauliktank samt eingepasstem Hydraulikmodul reicht für den Kipper-, die Kranbedienung und den Betrieb der Kommunalhydraulik. Damit wird dem ohnehin knappen Bauraum am Lkw-Rahmen Rechnung getragen. Das elektrohydraulisch gesteuerte Hydrauliksystem steuert über Kreis 1 das Heben/Senken und das Schwenken eines Schneepflugs, während über den zweiten Kreislauf der Streuautomat versorgt wird. Die Druckversorgung der Frontanbaugeräte erfolgt über vier Anschlüsse mit Schraubkupplung, hinter dem Fahrerhaus sitzen zwei Anschlüsse mit Steckkupplungen. Die Hydraulikanlage wird vollelektronisch gesteuert und überwacht - seine in die Instrumententafel integrierte Bedieneinheit wurde mit den Fahrzeug-Herstellern entwickelt.
Metallbau, Hydraulik und Elektronik aus einer Hand
Die Marke MEILLER und das 1850 gegründete Familienunternehmen F. X. MEILLER GmbH & Co KG stehen für qualitativ hochwertige Produkte mit großem Kundennutzen. Das Münchner Unternehmen bedient die Bau- und Entsorgungsbranche mit einer breiten Palette von Kippfahrzeugen, Abroll- und Absetzkippern sowie innovativen Hydrauliksystemen. Der Kunde erhält Stahlbau, Hydraulik und Steuerungselektronik aus einer Hand – die einzigartige Kompatibilität der Komponenten spricht für die Effizienz der MEILLER-Produkte und ihre Lebensdauer. Die enge Zusammenarbeit mit den wichtigsten internationalen Fahrzeugherstellern spricht für die technische und wirtschaftliche Kompetenz des Unternehmens.In vier Werken in Europa und mit innovativen Fertigungsverfahren entstehen Premium-Produkte. Ihre Qualität trägt nur einen Namen – made by MEILLER.
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