Die Geschichte der Firma MEILLER

Pionier der Innovation - seit über 166 Jahren

Als Global Player schreibt das Familienunternehmen MEILLER seit über 166 Jahren Erfolgsgeschichte. Durch kontinuierliches Wachstum geprägt, baute MEILLER sein Leistungsspektrum und seine Expertise stetig aus und entwickelte sich als Systemlieferant zum Marktführer in den Branchen Bauwirtschaft, Entsorgungswirtschaft und Nutzfahrzeugindustrie.

Wie alles begann

Lorenz Meiller etablierte sich bereits als Schmied und Besitzer von drei Meiller-Schmieden, Mauerkirchen bei Endorf, Weissach bei Tegernsee und in Heilbrunn bei Bad Tölz, als er 1850 MEILLER gründete. Hammer- und Waffenschmiede in München Lilienstraße (Au) wurde am 1. Juni 1853 von der Lokalbaukommission der Hauptstadt München genehmigt.

Innerhalb weniger Jahre avancierte er mit geschmiedeten Bauwerkzeugen und Winden zum Lieferant der Forst- und Bauwirtschaft, bis er 1907 durch den ersten Aufbau eines Windenkippers auf einem Lkw die Grundlage für MEILLER als Kipperhersteller schuf. Mit der Fertigung von Anhängern folgten zahlreiche Aufträge, die schon bald den Bau einer Fabrik forderten. Schon damals verkaufte MEILLER seine Produkte nicht nur europaweit, sondern bereits bis nach Brasilien. Neffe und Nachfolger Franz Xaver Meiller führte sein Werk fort. Seine Leistung beeindruckte sogar Prinzregent Luitpold von Bayern, der ihm den Titel Königlich-Bayrischer Hof-Werkzeugfabrikant verlieh. Für sein soziales Engagement wurde er 1917 mit dem Titel Kommerzienrat ausgezeichnet.

Wiederaufbau nach dem Krieg

Nach dem ersten Weltkrieg kaufte MEILLER 1918 das Fabrikgelände in der Hindenburger Straße, heute Landshuter Allee, in München und fuhr weiter auf Erfolgskurs – vor allem mit den mit MEILLER-Zahnstangenwinden ausgerüsteten Kippern und Lkw-Anhängern. 1925 baute MEILLER den ersten hydraulischen Dreiseitenkipper und setzte damit neue Maßstäbe in der Branche, indem Winden durch hydraulische Kippeinrichtungen ersetzt wurden. Nach der Bombardierung im Zweiten Weltkrieg waren 70 Prozent der Fabrikhallen zerstört. Doch mit Unterstützung der verbliebenen Belegschaft wurden sie wieder aufgebaut, und MEILLER erstrahlte im neuen Glanz.

Wirtschaftswunderzeit

In den 1950ern ging es für MEILLER steil bergauf. Viele Entwicklungen und Veränderungen prägten diese Zeit. Unter anderem kaufte MEILLER 1956 die Aktienmehrheit an der Waggonfabrik Josef Rathgeber AG in München-Moosach. 1962 übernahm der gleichnamige Sohn Dipl.-Ing. Franz Xaver Meiller die Leitung und erweiterte das Herstellungsprogramm in den 1970ern kontinuierlich. Um den größeren Produktionskapazitäten gerecht zu werden, stand dem Umzug auf das erheblich größere Gelände von Rathgeber nichts im Wege. Noch heute ist das Gelände Stammsitz von MEILLER. Das Sortiment von Rathgeber wurde bis auf den Bereich Aufzugtüren zugunsten der Kipper-Großserienfertigung eingestellt.

Auf Expansionskurs

Weitere Werkseröffnungen in Karlsruhe, Slaný in Tschechien sowie Waidhofen/Ybbs und Asten in Österreich kamen in den 1990ern hinzu – genauso wie die Gründung der MEILLER (SARL) Frankreich  und die Übernahme des IFE-Geschäftsbereiches Fahrzeugtechnik Ende der 90iger. Auch in den folgenden Jahren setzte MEILLER den konsequenten Expansionskurs fort und erwarb 2004 die Produktgruppe Kipper von den Kögel Fahrzeugwerken. Im Jahr 2007 wurde im polnischen Niepolomice ein neues Montagewerk eröffnet. 2011 wurde in Russland MEILLER Vostok gegründet. Im Juni 2017 erwarb MEILLER den britischen Kipperhersteller Boweld Truck Bodies Ltd. Der Kauf des Unternehmens ermöglicht MEILLER den Zugang zum britischen Markt, während BOWELD seine Produktpalette um Kippanhänger, Abroll- und Absetzkipper erweitern kann.

Innovation Zukunft

Auch in Zukunft ist es unser Anspruch, die besten technischen Lösungen und marktgerechte Innovationen zu entwickeln. Zahlreiche technische Meilensteine und Innovationen von MEILLER prägen bis heute weltweit viele Branchen, wie die Bauwirtschaft, Entsorgungswirtschaft und die Nutzfahrzeugindustrie.